Der Winter- und Sommersportort Lech am Arlberg war, bedingt durch seine exponierte
Lage, in der Vergangenheit bei Inversionswetterlage von extremen Immissionsbelastungen
geplagt. Durch Installierung einer Biomasse-Fernwärmeanlage an die praktisch
das gesamte Kernsiedlungsgebiet angeschossen wurde, konnte die Situation entscheidend
Verbessert werden.
In der Holzindustrie STIA in Admont ist 1999 eine Biomasse KWK auf ORC-Basis
(Organic Rankine Cycle) mit einer elektrischen Leistung von ca. 400 kW in Betrieb
genommen worden.
Thermoölkessel - Rauchgasreinigung - ORC-Prozess - Absorptionskältemaschine
Biomassenahwärmeanlage in Gnas, Steiermark, für 28 Objekte mit einer
Anschlußleistung von 1,7 MW und 2,8 km Trassenlänge
Biomassenahwärmeanlage in Strallegg, Steiermark, für 21 Objekte mit einer
Anschlußleistung von 750 kW und 1,7 km Trassenlänge
Seit Herbst 2001 ist in Pfaffenhofen a. d. Ilm in Deutschland ein umweltfreundliches Biomasseheizkraftwerk mit einer thermischen Leistung von maximal 32.5 MW und einer elektrischen Leistung von 6 MW in Betrieb. Zusätzlich wird Prozessdampf an einen Industriebetrieb geliefert und Kälte über fernwärmeversorgte Absorptionskältemaschinen erzeugt.
In Taufkirchen, Deutschland, wurde über durch eine private Initiative ein Biomasseheizkraftwerk errichtet. Die elektrische Leistung des Dampfturbinenprozesses beträgt maximal 2.15 MW, die maximale Gegendruckheizwärme ist 7 MW. Eine Verdoppelung der Leistung ist durch Bau eines zweiten Biomassekessels geplant.
Im kalorischen Kraftwerk Zeltweg, wurde Biomasse als Zusatzbrennstoff untersucht. Dabei
wird Holz in einer Wirbelschichtanlage vergast und dem Standardkessel als
Zusatzbrennstoffzugeführt.
Mit dieser 100 kW Hackgutfeuerung kann aufgrund mehrerer Nutzer ein hoher Jahresnutzungsgrad
und ein zusätzliches Einkommen für den Landwirt geschaffen werden.
100 kW Hackgutfeuerung für das Jugendgästehaus Bruck
120 kW Hackgutfeuerung für drei Geschoßwohnbauten mit insgesamt 22 Wohneinheiten
Biomassetrocknung, Schwermetallfraktionierung, NOx-Reduktion, Prozeßregelung,
Fernwärmenetz, Aschenverwertung, Wirkungsgradverbesserung, nachhaltige Technologie
In Österreich wurden in den vergangenen Jahren einige Solaranlagen zur Unterstützung
von Biomasse-Nahwärmenetzen in Betrieb genommen. Die größte solar unterstützte
Biomasseanlage Österreichs mit 1.240 m² Bruttokollektorfläche entstand hierbei
am Nahwärmenetz Eibiswald in der Steiermark.
Es werden Untersuchungen zur Entwicklung einer optimierten Regelung für kleine
Biomassefeuerungen durchgeführt. Die Regelung regelt sowohl die Verbrennung an sich in
Hinblick auf geringstmögliche Schadstoffemissionen, wie auch die Wärmeflüsse im
"Haus der Zukunft", etwaige anderen Wärmequellen (Solaranlage, Wärmepumpe,
Pufferspeicher, etc.) mit eingeschlossen.